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Corona-Aufruf


Stellen Sie sich «Social Distancing» unter folgenden Bedingungen vor: Der Wohnraum einer Familie in einem Slum in Kenia besteht aus einem einzigen Zimmer und die Toiletten werden von mehreren Familien geteilt. Es macht klar: Der Ausbruch des Corona-Virus ist für die Ärmsten der Welt eine Katastrophe. Fast alle Geschäfte wurden in Kenia geschlossen und Millionen von Menschen haben dadurch ihre Arbeit verloren. Der Grossteil der 48 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner im Land lebt von der Hand in den Mund. Menschen leiden an Hunger. Sie haben zu wenig Geld, um Essen zu kaufen. Soziale Unruhen und Gewalt sind bereits ausgebrochen. Von Hunger getrieben reagieren Menschen mit Gewalt gegen Behörden. Die Polizei schlägt brutal zurück. Die Essensausgaben der Regierung erreichen nicht die Bedürftigsten und lösen Neid, Streit und Gewalt aus. In dieser Stresssituation nimmt die häusliche und sexualisierte Gewalt zu. Um ihre Familie zu ernähren, werden Kinder und Frauen in die kommerzielle Sexarbeit getrieben.

Pamoja ist seit 2016 die Koordinationsstelle des «Nationalen Kenianischen Forums der Friedens-akteure» und lanciert aufgrund der aktuellen Situation gemeinsam mit den Partnerorganisationen Soforthilfe zur Reduktion von Gewalt:

  • Unsere Fachkräfte unterstützen die Regierung darin, die Essensrationen konfliktsensibel zu verteilen, damit diese auch wirklich die Ärmsten erreichen und der Kampf um Nahrung nicht zu noch mehr Gewalt führt.

  • Unsere Mediatoren vermitteln zwischen der Polizei und der Bevölkerung, um den Zirkel von Gewalt und Gegengewalt zu durchbrechen.

  • Wir bauen die Telefonberatung für Opfer sexualisierter Gewalt und Polizeigewalt aus.

  • Wir starteten Aufklärungskampagnen zur Reduktion von Gewalt.

  • Von uns bereits jetzt unterstützte Kleinunternehmen steigern ihre Produktion von Seife und Desinfektionsmittel und machen diese der Bevölkerung zugänglich.

  • Die Lehrkräfte unserer Primarschule „Schule für den Frieden“ in Nairobi bieten Fernunterricht an und sind weiterhin als Ansprechpersonen für die Kinder da.

Die Menschen in Kenia sind auf Solidarität und Hilfsbereitschaft angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Projekte. Jeder Beitrag, egal in welcher Höhe, ist wichtig. Danke, dass Sie in dieser herausfordernden Zeit auch an die Ärmsten denken.

Bleiben Sie gesund!

Spendenkonto Pamoja for Transformation e.V.

Liechtensteinische Landesbank AG, Vaduz IBAN LI52 0880 0547 5693 9200 1


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Kontakt

Pamoja for Transformation e.V.

Eibenweg 3, 9490 Vaduz  |  Liechtenstein
T +41 78 840 73 63  |  E info@pamoja.li 
                

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